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Balkonkraftwerk-Speicher im Vergleich: 6 Modelle

Von Alexander Müller, Stand 29. Oktober 2026

Drei Batteriespeicher unterschiedlicher Größe nebeneinander auf einem Holzboden
Symbolbild – wie alle Bilder in diesem Artikel

Alle Speicher im Überblick

Preise: Datenstand Oktober 2026, können sich inzwischen geändert haben.

Anker SOLIX Solarbank 3 Pro (E2700 Pro)

Speicher: 2,69 kWh (bis 16,1) · Leistung: 1200 W · ab 763 €

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Anker SOLIX Solarbank 4 Pro (E5000 Pro)

Speicher: 5,02 kWh (bis 30) · Leistung: 800 W · ab 1.329 €

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Zendure SolarFlow 2400 Pro

Speicher: 2,4 kWh (bis 16,8) · Leistung: 2400 W · ab 689 €

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EcoFlow STREAM Ultra

Speicher: 1,92 kWh (bis 11,52) · Leistung: 800 W · ab 498 €

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EcoFlow STREAM 5000

Speicher: 5,02 kWh · Leistung: 800 W · ab 1.299 €

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Marstek Venus E 3.0

Speicher: 5,12 kWh (bis 15,36) · Leistung: 2500 W · ab 859 €

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Kurz gesagt

  • Wir vergleichen sechs Speicher mit 1,92 bis 5,12 kWh Grundkapazität. Preise laut unserem Datenstand (29.10.2026): 498 bis 1.329 Euro, jeweils ohne Solarmodule.
  • Einen einheitlichen „Testsieger“ gibt es nicht: Bei Stiftung Warentest (Heft 4/2026) schnitt laut appgefahren.de die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro am besten ab – allerdings nur mit „befriedigend“. home&smart kürt die Solarbank 4 Pro zum Einzeltest-Testsieger 2026.
  • Den niedrigsten Preis pro kWh hat der Marstek Venus E 3.0 (rund 168 Euro), den günstigsten Einstieg der EcoFlow STREAM Ultra (498 Euro).
  • Für zwei Module reichen meist rund 2 kWh. Nachrüster kommen mit einem AC-Speicher am einfachsten ans Ziel.
  • Wichtig: Wir haben keines der Geräte selbst getestet. Alle Testergebnisse stammen aus den genannten Quellen.

Ein Speicher für dein Balkonkraftwerk hebt den Solarstrom vom Mittag für den Abend auf. Welches Modell zu dir passt, hängt vor allem von drei Fragen ab: Wie viel Strom verbrauchst du abends? Hast du schon ein Balkonkraftwerk? Und brauchst du Notstrom?

Hier findest du die sechs Speicher aus unserer Datenbank mit Kerndaten, Preisen und den Ergebnissen externer Tests. Wie Speicher grundsätzlich funktionieren, erklärt unsere Übersicht Balkonkraftwerk mit Speicher. Ob sich ein Speicher für dich überhaupt rechnet, klärt Lohnt sich ein Balkonkraftwerk-Speicher?.

Die sechs Speicher im Vergleich

ModellKapazität (erweiterbar bis)Solar-EingangAC-LeistungNotstrom-SteckdosePreis abPreis pro kWh¹
Anker Solarbank 3 Pro2,69 kWh (16,1 kWh)bis 3.600 W, 4 MPPT1.200 W²ja, 1.200 W763 €ca. 284 €
Anker Solarbank 4 Pro5,02 kWh (30 kWh)bis 5.000 W, 4 MPPT800 W Einspeisungja, bis 2.500 W1.329 €ca. 265 €
Zendure SolarFlow 2400 Pro2,4 kWh (16,8 kWh)bis 3.000 W, 4 MPPT2.400 W²ja (Off-Grid-Buchse)689 €ca. 287 €
EcoFlow STREAM Ultra1,92 kWh (11,52 kWh)bis 2.000 W, 4 Eingänge800 W Einspeisung, 1.200 W ACja498 €ca. 259 €
EcoFlow STREAM 50005,02 kWh (k. A.)bis 5.000 W (Händlerangabe)800 W Einspeisungja, 2.500 W (laut home&smart)1.299 €ca. 259 €
Marstek Venus E 3.05,12 kWh (15,36 kWh)keiner (AC-Speicher)2.500 W²ja, bis 2.500 W859 €ca. 168 €

¹ Eigene Rechnung: Preis ab geteilt durch Grundkapazität. Preise ohne Solarmodule, Datenstand 29.10.2026 – sie ändern sich häufig.

² Für Deutschland per Software auf 800 W Einspeisung begrenzt. Ob das rechtlich genügt, ist nicht abschließend geklärt (siehe Kaufkriterien).

Kurz zu den Begriffen: Ein MPP-Tracker (MPPT) ist der Teil des Wechselrichters, der jedes angeschlossene Modul im besten Arbeitspunkt hält. Vier MPPT bedeuten: Du kannst vier Module mit unterschiedlicher Ausrichtung anschließen, ohne dass das schwächste die anderen ausbremst. Ein AC-Speicher wird dagegen ganz ohne Modulanschluss über die Steckdose geladen.

Was externe Tests sagen

Stiftung Warentest (Heft 4/2026)

Stiftung Warentest hat am 19.03.2026 die Ergebnisse für fünf Speicher mit rund 2 kWh veröffentlicht, darunter die Anker Solarbank 3 Pro (E2700 Pro) und den EcoFlow STREAM Ultra. Die übrigen Geräte gehören nicht zu unserem Vergleich. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus: Drei der fünf Geräte bekamen „mangelhaft“, weil sie zu viele elektromagnetische Störsignale aussenden – das kann laut Warentest Fernseher flackern oder WLAN-Router abbrechen lassen. Außerdem lieferten nicht alle Geräte die versprochene Strommenge.

Beim Starkregen-Test drang bei vier Geräten Wasser in die eingebaute Steckdose, obwohl sie für draußen zugelassen sind. Die Einzelnoten stehen hinter einer Bezahlschranke, wir haben sie nicht selbst eingesehen. Laut appgefahren.de (19.03.2026) und elektronik-zeit.de erhielt die Anker Solarbank 3 Pro die Note 3,3 („befriedigend“) und war damit das beste Gerät. Der EcoFlow STREAM Ultra bekam laut appgefahren.de die Note 4,7 („mangelhaft“), war aber das einzige Gerät ohne Wasser in der Steckdose.

home&smart (Übersicht, aktualisiert 13.10.2026)

Das Portal home&smart testet Speicher einzeln mit einem 100-Punkte-Schema und zusätzlich im Feldtest. Zu unseren sechs Modellen nennt es:

Modellhome&smart-Ergebnis
Anker Solarbank 4 Pro91/100 Punkte, „sehr gut“ (07/2026), Einzeltest-Testsieger 2026
Anker Solarbank 3 ProEinzeltest 2025 sehr gut bewertet; im Feldtest 05/2026 Platz 7 von 7
EcoFlow STREAM Ultra93/100 Punkte, „sehr gut“ (04/2025)
EcoFlow STREAM 500090/100 Punkte, „sehr gut“ (10/2026)
Zendure SolarFlow 2400 ProTest im April 2026, keine Punktzahl veröffentlicht
Marstek Venus E 3.0Bewertung zurückgezogen (12/2025) wegen App-Fehlern über sechs Wochen

home&smart weist selbst darauf hin, dass Feldtest-Werte und Einzeltest-Punkte nicht direkt vergleichbar sind. Außerdem gelten dort seit Juni 2026 strengere Kriterien – ältere Noten wie die des STREAM Ultra (04/2025) entstanden vor dieser Umstellung.

Smartphone mit einer Energie-App vor einer Terrasse mit Solarmodulen und Speicher

Die sechs Speicher im Kurzprofil

Anker SOLIX Solarbank 3 Pro (E2700 Pro)

Für wen: Wer einen flexiblen Speicher mit Notstromfunktion sucht und später erweitern will.

Mit 2,69 kWh passt die Solarbank 3 Pro gut zu klassischen Anlagen mit zwei bis vier Modulen. Vier MPP-Tracker nehmen bis zu 3.600 W Solarleistung auf, mit bis zu fünf Zusatzakkus wächst sie auf rund 16 kWh. Die Notstrom-Steckdose liefert laut Notebookcheck 1.200 W. Anker gibt 10 Jahre Garantie bzw. 6.000 Ladezyklen.

  • Stärken: gute App, lange Garantie, stark erweiterbar, laut appgefahren.de bestes Gerät bei Stiftung Warentest 4/2026
  • Schwächen: trotzdem nur „befriedigend“, Wasser in der Steckdose im Warentest; im home&smart-Feldtest letzter Platz und Kritik am Stromkabel

Anker SOLIX Solarbank 4 Pro (E5000 Pro)

Für wen: Haushalte mit hohem Abendverbrauch, vielen Modulen und Wunsch nach starkem Notstrom.

Die Solarbank 4 Pro bietet mit 5,02 kWh fast die doppelte Kapazität des Vorgängers und lässt sich auf rund 30 kWh erweitern. Bei Stromausfall liefert sie bis zu 2.500 W mit rund 10 Millisekunden Umschaltzeit (Herstellerangabe). PC-Welt (05.08.2026) vergab die Auszeichnung „Editors’ Choice“, kritisierte aber das Gewicht von rund 50 Kilogramm und die holprige Erstkopplung mit der App.

  • Stärken: große Kapazität, schneller Notstrom, bis 5.000 W Solar-Eingang, home&smart-Einzeltest-Testsieger 2026
  • Schwächen: teuer, schwer, für zwei Module laut home&smart überdimensioniert

Zendure SolarFlow 2400 Pro

Für wen: Wer viel Leistung auf einmal abrufen und das System stark ausbauen will.

Der SolarFlow 2400 Pro startet mit 2,4 kWh und wächst mit Zusatzakkus auf 16,8 kWh. Er kann 2.400 W abgeben – in Deutschland ist die Einspeisung ab Werk aber auf 800 W begrenzt. Mehr ist laut home&smart nur mit Festanschluss durch einen Elektriker und regulärer Anmeldung möglich. Im home&smart-Test (April 2026) überzeugten Inbetriebnahme, App und Verarbeitung; die Off-Grid-Buchse ließ sich anfangs nicht per App aktivieren.

  • Stärken: sehr hohe Leistung, große Erweiterung, laut home&smart geräuschlos dank passiver Kühlung
  • Schwächen: hohe Gesamtkosten beim Ausbau, kein Notstrom-Testwert verfügbar, Rechtslage der 800-W-Drosselung nicht abschließend geklärt

EcoFlow STREAM Ultra

Für wen: Wer günstig einsteigen und einfach installieren will.

Der STREAM Ultra ist mit 498 Euro der günstigste Speicher im Vergleich. Mit 1,92 kWh hat er die kleinste Kapazität, bis zu sechs Geräte lassen sich aber auf 11,52 kWh koppeln – auch verteilt an verschiedenen Orten. Vier Eingänge nehmen je 500 W Solarleistung auf, das Gehäuse ist nach IP65 wetterfest.

  • Stärken: niedriger Einstiegspreis, 93/100 bei home&smart (04/2025), im Warentest laut appgefahren.de als einziges Gerät dicht an der Steckdose
  • Schwächen: laut appgefahren.de Gesamtnote 4,7 („mangelhaft“) bei Stiftung Warentest wegen Störsignalen, kleinste Kapazität

EcoFlow STREAM 5000

Für wen: Wer neu ein größeres System mit viel Kapazität und Notstromleistung aufbaut.

Der STREAM 5000 bietet 5,02 kWh und ist auf 10.000 Ladezyklen ausgelegt. An der Notstrom-Steckdose liefert er laut home&smart 2.500 W, mit Erweiterungsakku 3.000 W. Auch die 10 Jahre Garantie und die Erweiterungsakkus nennt home&smart – eine Herstellerbestätigung liegt uns dazu noch nicht vor. home&smart bewertete ihn im Oktober 2026 mit 90 von 100 Punkten und lobte die hochwertige Hardware; Minuspunkte gab es für Preis und Gewicht von rund 45 Kilogramm.

  • Stärken: große Kapazität, starke Notstromleistung, bis 5.000 W Solar-Eingang laut Händlern
  • Schwächen: hoher Preis; Garantie und Erweiterung bisher nur aus Test- und Händlerangaben belegt

Marstek Venus E 3.0

Für wen: Wer schon ein Balkonkraftwerk hat und nur einen Speicher nachrüsten will.

Der Venus E 3.0 hat keinen Solareingang: Er lädt und entlädt über die Steckdose und arbeitet mit jedem vorhandenen Set zusammen. Mit 5,12 kWh für 859 Euro bietet er den niedrigsten Preis pro kWh im Vergleich. techtest.org (15.12.2025) maß rund 4,9 kWh nutzbare Kapazität und etwa 85 Prozent Wirkungsgrad. Die Notstrom-Steckdose lieferte bei smartzone.de (23.10.2025) bis zu 2.500 W.

  • Stärken: viel Kapazität fürs Geld, einfache Nachrüstung, 10 Jahre Garantie
  • Schwächen: rund 60 Kilogramm schwer, home&smart-Bewertung wegen App-Fehlern zurückgezogen, 2,5 kW AC-Leistung nur per Software auf 800 W gedrosselt, Nachfolger Venus E 4.0 bereits gelistet

Welcher Speicher für wen?

Die folgende Zuordnung ist unsere Einschätzung auf Basis der Daten und der zitierten Tests – kein eigenes Testergebnis.

Einsteiger mit zwei Modulen

Hier reichen meist 2 bis 2,7 kWh. Der EcoFlow STREAM Ultra ist der günstigste Einstieg, die Anker Solarbank 3 Pro hat mehr Kapazität und schnitt bei Stiftung Warentest am besten ab. Bedenke: Bei kleinen Anlagen bleibt oft wenig Überschuss, die Amortisation dauert entsprechend lange. Wie ein Balkonkraftwerk grundsätzlich funktioniert, erklärt unser Ratgeber Was ist ein Balkonkraftwerk?.

Nachrüster mit vorhandener Anlage

Der Marstek Venus E 3.0 kommt ohne Eingriff in deinen bisherigen Wechselrichter aus. Wer lieber auf ein System mit eigenen Solareingängen umsteigt, kann die Module auch an einen Anker-, Zendure- oder EcoFlow-Speicher anschließen. Beide Wege erklären wir unter Speicher für Balkonkraftwerk nachrüsten.

Großer Haushalt oder viele Module

Ab vier Modulen und hohem Abendverbrauch lohnen sich die 5-kWh-Klasse oder ein stark erweiterbares System: Anker Solarbank 4 Pro, EcoFlow STREAM 5000 oder Zendure SolarFlow 2400 Pro mit Zusatzakkus. Was bei bis zu 2.000 Wp Modulleistung gilt und welcher Anschluss nötig ist, steht in Balkonkraftwerk 2000 Watt mit Speicher.

Notstrom

Die höchste Notstromleistung bieten Anker Solarbank 4 Pro (2.500 W, rund 10 ms Umschaltung laut Hersteller), EcoFlow STREAM 5000 (laut home&smart 2.500 W, mit Erweiterungsakku 3.000 W) und laut smartzone.de der Marstek Venus E 3.0 (2.500 W). Bedenke: Notstrom gibt es nur an der Steckdose am Gerät. Kühlschrank oder Router musst du dort direkt anschließen.

Kaufkriterien: Darauf solltest du achten

  1. Kapazität passend zum Verbrauch: Die Verbraucherzentrale Niedersachsen (Stand 01.07.2026) empfiehlt etwa 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Bei 2.500 kWh im Jahr wären das rund 2,5 kWh. Zu große Speicher bleiben oft halb leer.
  2. Preis pro kWh: Die Verbraucherzentrale nennt etwa 200 bis 400 Euro pro kWh als üblich. Alle sechs Modelle liegen laut unserer Rechnung darunter oder mittendrin.
  3. AC- oder DC-Kopplung: DC-Speicher (Module direkt am Speicher) haben weniger Umwandlungsverluste, AC-Speicher sind leichter nachzurüsten.
  4. 800-W-Grenze: Für Steckersolargeräte gilt laut Bundesnetzagentur eine Wechselrichterleistung von insgesamt höchstens 800 VA. Bei einstellbaren Geräten zählt sie die höchste wählbare Leistung, Speicher erwähnt sie dabei nicht ausdrücklich. Zendure, Marstek und die Anker Solarbank 3 Pro drosseln ihre höhere AC-Leistung per Software auf 800 W – ob das genügt, ist rechtlich nicht abschließend geklärt. smartzone.de hält den Venus E deshalb nicht für regelkonform anmeldbar. Frag vor dem Kauf deinen Netzbetreiber.
  5. Anschluss: Die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 erlaubt Schuko nur bis 960 Wp, darüber eine Energiesteckdose (z. B. Wieland) vom Elektriker. Geräte mit Speicher nimmt die Norm zwar aus, eine eigene Speicher-Norm gibt es aber noch nicht. Bei mehr als 960 Wp bist du mit Energiesteckdose auf der sicheren Seite.
  6. Sicherheit und Aufstellort: Achte auf eine Konformitätserklärung nach VDE-AR-N 4105. Trotz IP65 drang bei Stiftung Warentest Wasser ein – ein geschützter Platz ist besser.
  7. Erweiterbarkeit und Gewicht: Erweiterbare Systeme wachsen mit. Die 5-kWh-Geräte wiegen laut Tests 45 bis 60 Kilogramm.
  8. Anmeldung: Der Speicher kommt als eigene Einheit ins Marktstammdatenregister, gemeinsam mit dem Balkonkraftwerk. Ob er zusätzlich beim Netzbetreiber gemeldet werden muss, ist umstritten – die Verbraucherzentrale sagt ja. Wie die Registrierung geht, steht in Balkonkraftwerk anmelden.

Fazit

Den einen besten Speicher gibt es nicht. Bei Stiftung Warentest kam im Frühjahr 2026 laut den veröffentlichten Berichten kein Gerät über „befriedigend“ hinaus, home&smart bewertet mehrere Modelle mit „sehr gut“. Entscheide nach Kapazitätsbedarf, Notstromwunsch und vorhandener Anlage – und prüfe die Preise kurz vor dem Kauf. Alle Grundlagen zu Technik, Kosten und Regeln findest du auf unserer Übersichtsseite Balkonkraftwerk mit Speicher.

Häufige Fragen

Welcher Speicher für Balkonkraftwerke ist Testsieger?

Einen einheitlichen Testsieger gibt es nicht. Bei Stiftung Warentest (Heft 4/2026) war laut appgefahren.de die Anker Solarbank 3 E2700 Pro mit 3,3 („befriedigend“) das beste von fünf Geräten – die Einzelnoten stehen hinter einer Bezahlschranke. home&smart nennt die Anker Solarbank 4 Pro mit 91 von 100 Punkten (07/2026) seinen Einzeltest-Testsieger 2026. Beide Tests prüften unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichen Methoden.

Welcher Speicher hat den günstigsten Preis pro kWh?

In unserem Vergleich der Marstek Venus E 3.0 mit rund 168 Euro pro kWh (859 Euro für 5,12 kWh, Datenstand 29.10.2026). Er hat allerdings keinen Solareingang und wird über die Steckdose geladen. Unter den Speichern mit eigenen Solareingängen liegen EcoFlow STREAM Ultra und STREAM 5000 mit rund 259 Euro pro kWh vorn.

Welcher Speicher aus dem Vergleich eignet sich zum Nachrüsten?

Am einfachsten der Marstek Venus E 3.0: Er wird per Steckdose angeschlossen, dein bisheriger Wechselrichter bleibt unverändert. Alternativ steckst du die Module an einen Speicher mit eigenen Solareingängen um, etwa von Anker, Zendure oder EcoFlow. Der alte Wechselrichter wird dann meist nicht mehr gebraucht.

Welcher Speicher im Vergleich liefert den stärksten Notstrom?

Anker Solarbank 4 Pro, EcoFlow STREAM 5000 und Marstek Venus E 3.0 liefern laut Hersteller- bzw. Testangaben bis zu 2.500 W an ihrer Notstrom-Steckdose, der STREAM 5000 laut home&smart mit Erweiterungsakku bis 3.000 W. Die Anker Solarbank 4 Pro schaltet laut Hersteller in rund 10 Millisekunden um. Versorgt werden nur Geräte, die direkt am Speicher stecken – nicht die Steckdosen deiner Wohnung.

Warum haben manche Speicher mehr als 800 Watt AC-Leistung?

Zendure SolarFlow 2400 Pro, Marstek Venus E 3.0 und Anker Solarbank 3 Pro können technisch mehr als 800 W abgeben und werden für Deutschland per Software auf 800 W Einspeisung begrenzt. Die Bundesnetzagentur zählt bei Wechselrichtern aber die höchste einstellbare Leistung. Ob die Drosselung bei Speichern genügt, ist rechtlich nicht abschließend geklärt – frag vor dem Kauf deinen Netzbetreiber.

Quellen (5)
  1. Stiftung Warentest: Speicher für Balkonkraftwerke im Test (19.03.2026, Heft 4/2026)
  2. Stiftung Warentest: Drei von fünf Stromspeichern im Test mangelhaft (Meldung, 19.03.2026)
  3. Verbraucherzentrale Niedersachsen: Batteriespeicher für Balkonkraftwerke – lohnt sich das? (Stand 01.07.2026)
  4. Verbraucherzentrale: Gesetze und Normen für Steckersolar – was gilt, was gilt (noch) nicht? (Stand 21.10.2026)
  5. Bundesnetzagentur: Balkon-Solaranlagen (FAQ)

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